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Tagebuch der Jugendeuro in Faaborg

 

 

 

 

Samstag, 20.07.2019

 

Der fünfte Tag der Meisterschaft ist von vielen der älteren und schwereren Segler, einschließlich mir, herbeigesehnt worden, denn er versprach der Tag mit dem meisten Wind zu werden.

Und tatsächlich, es windet bereits Samstag früh ordentlich und eine Steigerung von 12 auf 18 Knoten war über den Tag vorhergesagt und somit freute ich mich nach der morgendlichen Vorbesprechung auf den anstehenden Segeltag.

Auf dem Wasser ging es nach einem nicht geglückten Start unter "U" für die Männer auch endlich los und sogar das Pumpen war freigegeben.
Die anfängliche gute Platzierung im ersten Rennen versaute ich mir leider durch eine unüberlegte Aktion an der Luvtonne und beendete nach vergeblichen Versuchen aufzuholen im Mittelfeld. Das zweite Rennen verlief reibungslos, zeigte allerdings wieder was fehlendes Training und geringe Vorbereitung, bedingt durch Studium, doch für einen Einfluss hat; ich beende das Rennen trotz hervorragendem Start nur als 17ter.

Wieder an Land findet nach dem alle verladen hatten die Abschlussbesprechung statt und kurz im Anschluss auch die Siegerehrung. Während bei den Jungs mit Simon auf Platz 20 und mir auf 22 die besten Deutschen nur im vorderen Mittelfeld angesiedelt sind, fuhren die deutschen Mädchen mit zwei Seglerinnen unter den Top-Ten richtig Erfolge ein!
Sophie Menke gewinnt Bronze und ist obendrein auch noch erste in der U17-Wertung und Nadja Kopp ist am letzten Tag noch auf den 9ten Platz vorgefahren.

Alles in allem beendet dieser Tag eine gelungene und gut organisierte EM, bei der obendrein auch noch sehr gute sportliche Erfolge für die deutschen Mädchen erzielt werden konnten.

Wir bedanken und ganz herzlich für die Betreuung auf dem Wasser und an Land, bei Katja Müller für die Mädchen, und Martin Kotte für die Jungs.

Paul Jannik (GER 15)

 

 

Freitag, 19.07.2019

 

 

 

Der vierte Wettfahrttag begann für uns ruhiger und gelassener, weil das erste Ankündigungssignal erst um 13:00 Uhr war. Ich nutzte die gewonnenen Stunden, um zu schlafen und den VW-Bus aufzuräumen.

 

Nach der Vorbesprechung, bei der wir die Wetterberichtsanalyse bekamen und weitere hilfreiche Tipps bekamen ging es für mich aufs Wasser. Nach einer kurzen Zeitreise wurde ich von dem Wettfahrtleiter mit den fröhlichen Worten „Wake up! Stop sleeping!“ aufgeweckt. Dort angelangt machte ich einen kurzen Trimmschlag bis der Rest der Gruppe da war. Mit der Gruppe machten wir eine Hasenstart und eine längere Kreuz um unseren Speed zu checken und die unterschiedlichen  Seiten zu testen.

 

Wie gewohnt hatten die Frauen wieder einen Frühstart, weshalb die Männer nach dem geglückten zweiten Start der Frauen direkt unter Uniform starten mussten. Die erste Wettfahrt verlief für die deutschen sehr gut mit den deutschen Frauen auf Platz 1 und 2 und mir auf Platz 8. Dies kam zustande durch einen starken Linksdreher der kam als die Wolkendecke von der Sonne aufgebrochen wurde. Durch den Linksdreher gab es eine kleine Pause zwischen den beiden Wettfahrten, da der frische Wind sich noch durchsetzen und die Tonnen umgelegt werden mussten. Nach dem Start der Frauen machte sich wieder bemerkbar das der Wind wieder zurück auf Nordwest drehte. Wegen diesem Dreher wurde der zweite Lauf der Männer nach vier Minuten abgebrochen und wir mussten warten bis die Frauen ihren zweiten Lauf beendet hatten, denn durch das umlegen der Luvtonne kamen sich Inner- und Outerloop in die Quere.

 

Im zweiten Lauf der Männer wurde der Südwestwind erst in der zweiten Kreuz stärker.  Dadurch hatten wir eine schöne Hafenkreuz mit einem sich rotfärbenden Himmel.

 

Um 19:30 Uhr hatten wir wieder unsere Nachbesprechung, weil die Männer etwas länger brauchten und erst um 19:10 im Hafen waren. Den Abend liesen wir dann mit einer schönen Hocketse und Sonnenuntergangsbeobachtung ausklingen.

 

Simon (GER119)

 

 

 

Donnerstag, 18.07.2019

 

Den dritten Wettfahrttag startet erneut mit einer Besprechung um 9 Uhr. Bei sonnigem Wetter besprachen wir die Wind-und Wellenverhältnisse des heutigen Tages und anschließend machten wir uns fertig und slippten unsere Boote. Nach einer langen Kreuz aus dem Hafen trafen wir uns um 10.30 Uhr am Startschiff. Dort segelten wir uns auf einer kurzen Kreuz zusammen ein. Um Punkt 11 Uhr erschien, wegen zu wenig Wind AP am Startschiff und wir warteten entspannt auf mehr Wind. Nach einer halben Stunde war der Wind beständig genug um einen Start zu versuchen. Als erste Startgruppe starteten die Jungs, doch alle waren etwas zu motiviert und so klappte erst der dritte Start unter Black-Flag. Bei den Mädchen klappte gleich der erste Start. Die Wettfahrt verlief bei viel Sonnenschein, wolkenlosem Himmel und vielleicht etwas wenig Wind. Nach einer kurzen Pause konnte direkt wieder gestartet werden. Auch bei dieser Wettfahrt schien die Sonne und der Wind frischte sogar etwas auf. Direkt nach dem Zieleinlauf ging es auf einem langen Vorwindkurs, bei frischem Wind direkt in den Hafen. Dort angekommen machten wir uns kurz fertig und trafen uns dann zum Ende der Protestzeit der Mädchen vorne am Hafen zur Nachbesprechung. Am Abend begann das Sailorsdinner, mit gutem Essen und bester Laune feierten wir die Halbzeit der Regatta und entspannten uns nach dem aufregenden Segeltag.

 

 

 

Henry                 &                Emily

 

(GER 1063)                         (GER 1075)

 


 

Mittwoch, 17.07.2019

 

Heute, am 2.Wettfahrttag, hat der Wind deutlich abgenommen. Bei 2 bft und drehendem Wind versuchte der Wettfahrtleiter uns zwei faire Läufe zu ermöglichen. Zwischendurch kam es zu Startverschiebung und viel Startabbrüchen bei den Mädchen. Letztlich segelten wir wie geplant zwei Wettfahrten bei schönen Leichtwindbedingungen.  Nach dem zweiten Lauf, bereits auf dem Wasser, wurde ich von der Jury darüber informiert, dass mein Boot und ein weiteres aus unserem Team zur Nachvermessung ausgelost wurden. André Haufe hat dann an Land beide Boote genauestens vermessen und hatte nichts zu bemängeln. Nach Ende der Protestzeit haben wir uns zur Nachbesprechung getroffen.
Zusammenfassend ein sehr erfolgreicher Segeltag. Auf dass die nächsten Tage ähnlich werden!

Pia
GER1629


  

Dienstag, 16.07.2019

 

Wir haben den ersten Wettfahrttag mit einer kurzen Besprechung zwei Stunden vor dem Start begonnen. Danach ging es aufs Wasser, sodass wir uns noch genügend Einsegeln konnten. Der Start lag ca. 20 Minuten Vorwind vom Hafen entfernt. Der erste Start der Regatta verlief reibungslos und pünktlich um 11 Uhr sind die Jungs gestartet. Die Mädchen kamen im 2. Fleet danach und sind auch ohne Fehlstart losgefahren. Fleet 1 ist einen Outerloop gefahren und Fleet 2 einen Innerloop. Um Wind brauchte man sich keine Sorgen machen, der war immer mit 4-5 Beaufort vorhanden. Die Welle war kurz und abgehackt und nicht wirklich schön zu fahren. Außerdem gab es einige fiese Böen. Nachdem Fleet 1 und 2 durchs Ziel waren, gab es ungefähr 5-10 Minuten Pause und dann sind erst Fleet 1 und danach Fleet 2 ohne irgendwelche Verzögerungen zum zweiten Rennen gestartet. Ist man nun durchs Ziel gefahren, musste man sich noch auf eine ¾ Stunde Kreuzen Richtung Hafen einlassen. Zum Protestende haben wir uns nochmal zu einer Besprechung getroffen.

Für heute ist das Soll erfüllt und wir haben jetzt Zeit zum Entspannen.

Naja, zumindest bis morgen!

Leon               &                Pascal

 

(GER 1774)                      (GER 1470)

P.S.: Happy Birthday Nils zu Deinem heutigen Geburtstag

 


 

Montag, 15.07.2019

Nachdem wir gestern schon unsere Teamkleidung bekommen haben, ging es heute Morgen früh zur Vermessung. Hier war alles recht gut organisiert und es lief entspannt ab. Natürlich brauchte es seine Zeit, aber am Ende kamen alle gut durch. Den Nachmittag nutzen einige für ein kleines Training.
Am Abend ging es dann in Teamkleidung durch die kleinen Gassen von Faaborg. Alles begleitet von den Nachtwächtern und einer dänischen Musikkapelle. Am Marktplatz angekommen fand die Siegerehrung der Masters statt. Unsere deutschen Masters waren oft auf dem Podium zu sehen.
Danach fand unsere Eröffnung statt, bei der Paul Depoorter zusammen mit dem Präsident des örtlichen Sejlklubs und dem Bürgermeister uns gut auf das Event einstimmten und es letzten Endes eröffneten.
Zum Ende des Tages zeigte eine örtliche Akrobatikgruppe ihr Können.
Wir freuen uns auf die nächsten Tage, hoffentlich mit gutem Wind und Sonnenschein.

Ida (GER 1767) & Muriel (GER 1779)

 

 

 

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