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4 Tage tolles Wetter, ziemlich schwierige Segelbedingungen – morgens spiegelblank bis zu relativ stabilen Bedingungen am Nachmittag, ein super gastfreundlicher 1. Segelclub Partwitzer See als Ausrichter – was braucht es mehr eine erlebnisreiche IDJM zu zelebrieren.

Vom Tag der Vermessung an lief es. Das Zelt war schon mit Platten und Böcken ausgestattet, nur noch die Winkel mußten angeschraubt  und Meßpunkte  angezeichnet werden. Die Segler trafen so nacheinander am Veranstaltungsort ein, daß kaum Hektik bei der Vermessung entstand. Es gab wenig Probleme ausser die bekannten Schwachpunkte wie Lümmelbeschläge an Masten und Bäumen und auch immer wieder gern dabei – die zu kurzen Schleppleinen. Aber letztendlich konnten alle ihr Material bis zum 1. Start regelkonform richten und motiviert die Wettfahrten in Angriff nehmen.

Nach einer schönen Eröffnung mit vielen kurzen Reden von offizieller Seite, wobei die Entwicklung der Region von einem staubigen Braunkohletagebaugebiet zu einer Perle im Lausitzer Seenland besonders hervorgehoben wurde, gab es auch einige organisatorische Hinweise, Hinweise des Protestkommitees, des Wettfahrtleiters sowie ein Foto mit allen Teilnehmern folgten noch.

Bevor es nun auf das Wasser gehen konnte, mußte erstmal „AP“ herhalten. Der Wind schwächelte und die Segler nutzten die Zeit für Volleyball oder Tischtennis, einige zogen sich zurück und saßen über Schulaufgaben. Sobald sich der Wind stabil aufgebaut hatte, ging es raus. So standen am Ende des Tages 2 Wettfahrten in der Liste, die Sophie zunächst anführte. Nach dem Segeln erwartete die Segler innerhalb der Protestzeit schön kalte Faßbrause und später ein üppiges Abendbuffet, das für jeden Geschmack etwas bereithielt.

Der 2. Wettfahrttag sah dann 4 Wettfahrten vor, was bei der Wärme bedeutete ausreichend Getränke mitzunehmen. Winddreher, Beinahe-Aussetzer – damit hatte vor allem Matthias und seine MoBo-Crew´s zu kämpfen. Für alle faire Bedingungen zu bewahren war wohl die schwerste Aufgabe, also mussten die Tonnen öfter verlegt werden. Um sie kurze Zeit später wieder an den ursprünglichen Platz zurück zu bringen. Nur wenige Fehlstarts sorgten dafür, daß die 4 geplanten Wettfahrten abends auch gesegelt waren. Bei den Ergebnissen wurde es nun deutlich abwechslungsreicher. Wieder zurück an Land, gab es Faßbrause und später wieder ein Abendbuffet.

Da die Wetterprognosen für den Sonntag, den eigentlich letzten Wettfahrttag, schon von Beginn der IDJM an keine segelbaren Bedingungen vorhersagten, wurden für den Samstag die letzten 3 ausgeschriebenen Wettfahrten angesetzt. Der Morgen begann allerdings mit spiegelblankem Wasser. Volleyball, Tischtennis und Hausaufgaben an schattigen Plätzen waren wieder Wartezeit-Überbrückung. Gegen 11 Uhr wurde das Wasser krauser, der Wind begann sich aufzubauen. Also ging es dann wieder auf´s Wasser. Bis der Kurs lag, war es so stabile Bedingungen, daß die 3 Wettfahrten zügig gesegelt waren. Alle 3 Start´s gingen unter „P“ beim 1. Versuch über die Linie. Dazu muss man euch Seglern wirklich gratulieren. Trotz des Druck´s die Ruhe zu bewahren, dazu gehört schon was…

Wieder an Land, gab es die schön kalte Faßbrause und weil Kindertag war heute auch ein Eis. Alle machten sich dann ans Boote abbauen und Packen. Auch an diesem Abend wurde wieder ein Buffet gereicht, das bestimmt keine Wünsche offen ließ. Gegen 21 Uhr begann die Ehrung unserer Jugendmeister. Es wurden alle Teilnehmer aufgerufen, denn zum Abschluss bekam jeder noch ein Überraschungsgeschenk in Form einer Tasse mit dem Foto vom Eröffnungstag.

Deutscher Jugendmeister 2019 wurde   Simon Hüllenkremer ( GER 119 )

 2. Platz                                            Sophie Menke            (GER 1685)                 3. Platz                                            Paul Jannik Haufe       (GER 15)       

4., 5. und 6. wurden Niklas Dahme, Nadja Kopp und Tamara Hetze.  

      

Deutscher Jugendmeister U17 wurde    Ben Breckwoldt     (GER 1415)                     2. Platz                                              Larson Schütze     (GER  1780)                     3. Platz                                               Ida Otte             (GER 1767)

Bestes Mädchen wurde        Sophie Menke      (GER 1685)                                      2. Platz                              Nadja Kopp          (GER 1754)                                      3. Platz                              Tamara Hetze      (GER 1579)

Euch allen herzlichen Glückwunsch zu euren Platzierungen.

Auch allen Helfern und Organisatoren wurde durch die Teilnehmer mit kräftigem Applaus gedankt. Als besonderes Präsent wurde eine Flasche Wein überreicht, deren Trauben in einem Anbaugebiet eines ehemaligen, heute rekultivierten  Tagebaus in unmittelbarer Nähe gewachsen sind. Dann konnte die Seglerparty starten. Der DJ legte auf, daß die Teilnehmer an dieser Meisterschaft IHREN Abend feiern konnten. Man hörte, die Musik wurde gegen 3 Uhr ausgestellt, was noch kein Ende bedeutete…

Hier einen ganz herzlichen Dank an Mäxl, Berit, Matthias, Mattis, Siggi, Kerstin, Jörg, Sandra, Nicole, Peter, Hannelore, Eric, Mauchen, Ingolf und allen weiteren Helfer, die ihr Himmelfahrtswochenende zur Verfügung gestellt haben, um eine rundum schöne Meisterschaft zu ermöglichen.   

Ute Müller

   

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